Schadstoffe treten in unserer Umwelt nicht einzeln, sondern stets in
vielfältigen Kombinationen auf.
Ihre Wirkungen auf Organismen zu erfassen und daraus Risiken für Mensch und Umwelt abzuschätzen ist Aufgabe des Biomonitoring.

Biomonitoring - die Umwelt mit Organismen überwachen und bewerten.

Hochempfindliche Organismen reagieren direkt auf Umweltbelastungen. Ihre sichtbaren oder leicht messbaren Reaktionen spiegeln die Stärke der Schadstoffbelastung wider - einschließlich möglicher Kombinations- und Wechselwirkungen.

Andere Organismen können Umweltgifte besonders wirksam anreichern. Ihre Schadstoffgehalte werden mit spurenanalytischen Methoden im Labor bestimmt und geben Auskunft über die mögliche Gefährdung von Mensch und Umwelt z.B. über die Nahrungskette.

Diese Verfahren sind großenteils seit Jahrzehnten erprobt und werden verbreitet eingesetzt. Sie erlauben es, komplexe Umweltbelastungen zu erfassen und zu bewerten. Damit ergänzen sie in idealer Weise die technisch-analytische Umweltüberwachung, die stets nur Einzelkomponenten erfassen kann.

Biomonitoring ermöglicht unmittelbare Aussagen über die Wirkungen von Schadstoffen - öffenlichkeitswirksam und auch für den Laien aufschlussreich und anschaulich. Mit diesen wirkungsbezogenen Verfahren lassen sich auch Verbesserungen der Belastungssituation verdeutlichen und überzeugend darstellen. Schließlich ist die Vermeidung von schädlichen Wirkungen die oberste Zielsetzung im Umweltschutz.

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Dr. Reinhard Kostka-Rick

Diplom-Agrarbiologe
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